Köln – In der heiligen Nacht der Bestimmung (Kadir Gecesi) versammelten sich zahlreiche Gläubige zu einem feierlichen Iftar-Programm in Köln, bei dem auch der bekannte Geschäftsmann Şaban Palabıyık anwesend war. Inmitten dieser spirituellen Atmosphäre richtete er seine Glückwünsche an die gesamte muslimische Gemeinschaft und insbesondere an die in Deutschland lebenden türkischen Gastarbeiter.
Die Bedeutung des Ramadanfestes für die Gesellschaft
In seiner Rede betonte Palabıyık die tiefgründige spirituelle und gesellschaftliche Bedeutung des Ramadanfestes. Er erklärte, dass dieser besondere Feiertag nicht nur ein religiöses Ritual sei, sondern auch eine Zeit der Einheit, des Teilens und der gegenseitigen Unterstützung. “Das Ramadanfest lehrt uns, dass wahres Glück nicht im Materiellen liegt, sondern in der Liebe und Solidarität zwischen den Menschen”, so Palabıyık.
Er erinnerte daran, dass das Fasten im Ramadan nicht nur eine religiöse Pflicht sei, sondern auch ein Symbol für Disziplin, Dankbarkeit und Mitgefühl mit den Bedürftigen. Gerade in der heutigen Welt, die oft von Konflikten und Spaltungen geprägt ist, seien solche Werte wichtiger denn je.
Deutschland als Vorbild für multikulturelles Zusammenleben
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Ansprache war das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Deutschland. Palabıyık lobte Deutschland als ein Land, das Vielfalt nicht nur dulde, sondern auch fördere.
„Deutschland ist für Millionen von Menschen mit Migrationshintergrund nicht nur eine zweite Heimat geworden, sondern ein Ort, an dem verschiedene Kulturen harmonisch zusammenleben können. Hier haben wir die Möglichkeit, unsere religiösen und kulturellen Traditionen zu bewahren, während wir gleichzeitig ein aktiver Teil der Gesellschaft sind“, sagte Palabıyık.
Er hob hervor, dass die in Deutschland lebenden Muslime einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben leisten und dass ihr Engagement in vielen Bereichen – von der Wirtschaft bis zur Wissenschaft – eine Brücke zwischen den Kulturen bilde. „Die deutsche Gesellschaft hat uns viele Chancen geboten, und es liegt an uns, diese Möglichkeiten zu nutzen und mit Dankbarkeit zurückzugeben“, fügte er hinzu.
Ein Wunsch für Frieden und Einheit
Zum Abschluss seiner Rede sprach Palabıyık seine Hoffnung aus, dass das Ramadanfest nicht nur für Muslime, sondern für die ganze Welt eine Zeit des Friedens und der Versöhnung sein möge. Er betonte, dass die Werte des Ramadan – Mitgefühl, Großzügigkeit und Zusammenhalt – universell seien und dass sie dazu beitragen könnten, die Gesellschaft als Ganzes zu stärken.
„Möge dieses Fest uns allen mehr Verständnis, Respekt und Liebe bringen. Lassen wir uns daran erinnern, dass wir – unabhängig von Religion oder Herkunft – eine gemeinsame Menschlichkeit teilen. Ich wünsche allen Muslimen ein gesegnetes Ramadanfest und hoffe, dass die Harmonie und der Zusammenhalt, die wir hier in Deutschland erleben, ein Vorbild für die ganze Welt sein können“, sagte Palabıyık abschließend.