Am Sonntag, dem 22. Oktober 2023, hielt Papst Franziskus nach dem Angelus-Gebet eine bewegende Ansprache, in der er auf verschiedene aktuelle Krisen und Konflikte einging. Insbesondere widmete er sich dem verheerenden Erdbeben in Myanmar, das viele Menschenleben gefordert hat und zahlreiche Familien in Not gebracht hat. Papst Franziskus zeigte sich tief betroffen von den Bildern und Berichten über die Zerstörung und die leidenden Menschen. Er appellierte an die internationale Gemeinschaft, die betroffenen Regionen nicht aus den Augen zu verlieren und Unterstützung anzubieten.
Weiterhin sprach der Papst die anhaltenden Konflikte in der Ukraine, Palästina und Israel an. Diese Kriege, die in den letzten Jahren Millionen von Menschen betroffen haben, führen zu unermesslichem Leid und Zerbruch von Hoffnung. Besonders die Situation in der Ukraine bleibt prekär, da die Kämpfe andauern und friedliche Lösungen in weiter Ferne scheinen. Der Papst ermutigte die Gläubigen, für das Ende dieser Konflikte zu beten und Gewalt und Hass durch Dialog und Versöhnung zu ersetzen.
„Beten wir weiter für den Frieden“, rief Franziskus, und forderte alle dazu auf, sich aktiv für eine bessere Zukunft einzusetzen. Er stellte die Bedeutung des Gebets in den Mittelpunkt und betonte, dass es eine Quelle der Hoffnung sei, die Menschen zusammenbringen könne. Der Pontifex erinnerte auch daran, dass der Frieden nicht nur eine Abwesenheit von Krieg sei, sondern ein aktiver Prozess, der Engagement, Mitgefühl und Verständnis erfordere.
Zum Abschluss seines Gebets forderte Papst Franziskus die Anwesenden und die gesamte Gemeinschaft auf, sich für die Schwächsten und Verletzlichen einzusetzen. Seine Botschaft war klar: In Zeiten der Not ist Mitmenschlichkeit wichtiger denn je. Er wies darauf hin, dass jeder Einzelne eine Rolle im Streben nach Frieden und Gerechtigkeit spielt und dass kollektives Handeln notwendig ist, um den Kreislauf von Gewalt und Leid zu durchbrechen.
Die Ansprache des Papstes fand in einem emotionalen Rahmen statt, der die Dringlichkeit der Themen unterstrich, die er ansprach. Das Zuschauerinteresse war groß, und viele waren ermutigt, sich den Herausforderungen zu stellen und aktiv für eine friedliche Welt zu wirken. Precisamente an einem Tag, an dem die Welt mehr denn je nach Hoffnung und Frieden dürstet.